Um eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu gewährleisten, haben wir eine gut ausgerüstete Ausbildungswerkstatt geschaffen. Die Auszubildenden haben hier unter Anleitung des Ausbildungsleiters die Möglichkeit, ihr fachtheoretisches Wissen neben dem Besuch der Berufsschule und der Arbeit auf den Baustellen durch praktische Übungen weiter zu festigen. Auf persönliche Weiterentwicklung und das Übernehmen von Verantwortung wird bei der EAN großen Wert gelegt.

Im Interview mit einem ehemaligen Auszubildenden bei EAN über www.durchstarten-in-mv.de

Wie beschreibst du deine Ausbildung bei EAN?

"Es können doch nicht alle weggehen. Nicht wegen einer Lehre. Manche meiner Freunde mussten woanders hingehen, weil sie etwas ganz bestimmtes studieren wollten, das ist was anderes. Aber für eine normale Lehre stehen einem auch hier alle Türen offen. So habe ich es zumindest erlebt. Klar muss man, wenn man wie ich in den Elektronik-Bereich will, beim Bewerbungsgespräch etwas mit dem Ohmschen Gesetz anfangen können. Damit hatte ich kein Problem. Mein Vater ist Fernmelde-Ingenieur, schon als Kind habe ich mit Elektrobaukästen rumgespielt. Mein Cousin hatte bereits vor mir im gleichen Betrieb seine Ausbildung gemacht. Er hat viel von seiner Arbeit erzählt, so hatte ich bald ein konkretes Bild von dem, was mich während der Ausbildung erwartet. Ich find's gut, dass ich neben der Arbeit am Computer auch handwerklich und körperlich zupacken muss. Dass zum Feierabend ein reales Ergebnis, eins zum Anfassen da ist. Wir bauen zum Beispiel Funkstationen bei der Polizei, machen die Elektronik bei Industriebauten und Krankenhäusern, auch Schaltschränke für gesamte Stromverwaltungen gehören zu unseren Leistungen. Das Ganze überall in Norddeutschland – man kommt schon rum. Gleich zu Beginn der Ausbildung wurde uns Lehrlingen die Übernahme in Aussicht gestellt – bei guten Prüfungsergebnissen, versteht sich. Das war für mich immer ein guter Ansporn. Das Angebot wurde mir jetzt bereits ganz konkret unterbreitet. Ich freue mich über die Chance. Sicher will ich nicht für immer und ewig ausschließen, aus MV wegzugehen. Aber gerade als Lehrling war es doch eine große Hilfe, im gewohnten Umfeld zu sein. Der Übergang von Schule ins Berufsleben ist schon anstrengend genug, da hätte ich die Hürden und Kosten einer eigenen Wohnung nicht recht gebrauchen können."